Gemeinde Bad Kleinkirchheim

Land und Leute

Die Gemeindechronik von Bad Kleinkirchheim kann im Gemeindeamt erworben werden. Anfragen richten Sie bitte an Frau Gruber Sigrid. 


Bad Kleinkirchheim ist eine der lieblichsten Gegenden im vielfältigen Landschaftsbild Kärntens, und liegt im Herzen des Kärntner Nockgebietes. Die ungefähr 5 km lange Talfurche, die sich in etwa 1100 m Meereshöhe von Osten nach Westen zieht, verengt sich an ihren beiden Talschlüssen derart, dass man im Osten nur durch den kurzen Mühlgraben und im Westen nur durch den tief ins Bergreich eingeschnittenen und mehrfach gewundenen Kirchheimer Graben, auch der "Tiefe Graben" genannt, dieses sonnige Tal betreten kann. An beiden Talflanken steigen die Nockberge ziemlich steil an, und ihre höchsten Gipfel sind etwa 2000 m hoch. (...)

Im Zauber der Almflora

Der vielfältige Gesteinsaufbau der Nockberge bedingt eine ebenso großartige, bunte Almflora. Wo es Nahtstellen von Urgestein und Kalkzonen gibt, treten, sich mitunter überschneidend, die typischen Vertreter beider Pflanzenarten auf. So findet der Bergwanderer u.a. an der Nordseite des Klomnockgipfels die kriechende Gemswurz und den Gletscherhahnenfuß, am Aufstieg in die Scharte die strauchblütige Glockenblume und den Fliegenwurz; im Bereich der Erlacherhütte blüht sogar der Dolomiten-Mannsschild und der Alpen-Rittersporn. Aber auch auf allen anderen Höhen lachen uns die bunten Sonnenkinder der Almflora entgegen. Auf den baumfreien Kuppen sind die Blumen zwar kleiner, doch ihr Rot und Blau, ihr Gelb und Weiß sind viel eindringlicher und verlockender als im Tal, und ihr Duft ist besonders intensiv. (...)

Die Bevölkerung

(...) Der Bevölkerungsrückgang zwischen 1910 und 1923 erfolgte, weil der Erste Weltkrieg von der 59 Gefallene forderte und weil nach Ende jenes Krieges viele Männer im Magnesitbruch auf der Millstätter Alpe und im Radentheiner Magnesitwerk Arbeit suchten. Da es in jenen Jahren noch keinen Autobusverkehr gab, haben einzelne Arbeiter auch ihren Wohnort gewechselt. (...) Nach dem Religionsbekenntnis gab es 1997 in der Gemeinde 1200 Katholiken und 600 Protestanten; der kleine Rest verteilte sich auf andere Bekenntnisse. Für die Katholiken der Gemeinde sind die Pfarren Kleinkirchheim, St. Oswald und St. Margarethen zuständig. Zur Pfarre St. Magarethen gehören die Bewohner von Rottenstein, die früher einmal auch in politischer Beziehung zum Amt St. Margarethen zählten.

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Termine

03.06.2013 - 03.06.2013
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21.06.2013 - 21.06.2013
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